Nierfeld spielt heute in Stotzheim um den Einzug ins Pokalfinale

Der SVN ist heute um 19 Uhr im Pokalhalbfinale zu Gast auf dem Stotzheimer Aschenplatz. Der Sieger steht am Sonntag im Pokalfinale welches in Vernich ausgetragen wird und gleichzeitig im Mittelrheinpokal.

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Vorbericht der Kölnischen Rundschau:

ETSC sollte gewarnt sein

Kaller erneut Pokalschreck? Nierfeld auf ungeliebter Asche

Von TOM STEINICKE

FUSSBALL Bitburger-Kreispokal: Es sind Duelle, die Spannung versprechen. Der Kaller SC hat den Euskirchener TSC zu Gast, SW Stotzheim empfängt den SV Nierfeld.

Im Halbfinale um den Bitburger-Kreispokal heißt es zwei Mal Bezirksliga gegen Mittelrheinliga. Angepfiffen werden die Partien jeweils um 19 Uhr.

Einen klaren Favoriten in den beiden Halbfinals auszumachen, fällt relativ schwer. Dennoch sind die Gäste, die normalerweise in der Mittelrheinliga auf Torejagd gehen, natürlich leicht favorisiert.

Eine Rolle, die der Kaller SC bereits aus dem Viertelfinale kennt. Da besiegten die Schützlinge von Trainer Fabian Ewertz den Mittelrheinligisten aus Erftstadt mit 3:2.

Der ETSC dürfte also mehr als gewarnt sein. „Wir haben ordentlich gespielt. Einen Zwei-Klassen-Unterschied sah man eigentlich nie“, freute sich KSC-Coach Ewertz: „Mal gucken, ob wir Euskirchen auch ein bisschen ärgern können.“

Verzichten muss der Übungsleiter im Duell mit den Kreisstädtern wohl auf Thorsten Spilles. Der torgefährliche Mittelfeldspieler zog sich beim Viertelfinalerfolg eine Knieverletzung zu und musste ausgewechselt werden. „Das ist der Unterschied zu den Vorjahren. Nun können wir so einen wichtigen Ausfall adäquat ersetzen“, so Ewertz.

Nicht mehr im Kader des KSC steht Robin Metternich. Der Torwart wechselt kurz vor Saisonstart zurück zu A-Ligist Ländchen/Sieberath.

Mit Spannung dürfte der Auftritt von Dominik Wergen von den Zuschauern erwartet werden. Der Offensivspieler spielte auch schon einmal für den ETSC. Beim Pokalfinale im vergangenen Jahr besiegte Wergen den ETSC fast im Alleingang. Für seinen Ex-Verein Nierfeld schoss er drei Treffer gegen die Kreisstädter.

Der Kaller Gegner dürfte sich auf einen ersten ernstzunehmenden Gegner im Pokalwettbewerb freuen. Im Viertelfinale feierten die Schützlinge von Trainer Kurt Maus einen mehr als ungefährdeten 12:0-Erfolg gegen den TuS Dom-Esch. „Solche Spiele bringen uns eigentlich nicht weiter“, sagt Maus.

Im anderen Halbfinale treffen alte Bekannte aufeinander. Stotzheim und Nierfeld spielten in der vergangenen Saison noch gemeinsam in einer Liga. Mittlerweile trennen die beiden Mannschaften zwei Ligen.

An das letzte Spiel der beiden Teams gegeneinander erinnern sich wohl noch alle Beteiligten – mit unterschiedlichen Gefühlen.

Die Nierfelder siegten auf dem ungeliebten Aschenplatz mit 2:1. Bernd Jansen (80.) erzielte den Ausgleich. Sein Bruder Michael in der 90. Minute sogar den Siegtreffer. Für Nierfeld war der Erfolg ein wichtiger Schritt in Richtung Aufstieg.

Einige Wochen später kämpfen die Teams nun um den Einzug ins Finale am Sonntag in Vernich. Für Nierfelds Achim Züll ist die Ausgangslage klar. „Wir wollen ins Finale. Wir werden komplett antreten. Lediglich Martin Kerkau wird verletzt fehlen“, so Züll: „Jeder hat jetzt noch einmal die Chance, sich zu empfehlen.“

Für sein Gegenüber Zibi Zurek ist es das erste Duell gegen Nierfeld. Aber sicherlich nicht der schlechteste Härtetest für die kommende Bezirksliga-Saison. Er kann wieder auf Thomas Schwedaj zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler fehlte zuletzt wegen einer Gelb-Roten-Karte.

Verzichten muss der Übungsleiter allerdings auf Abwehrspieler Robert Schnitzer. Für Schnitzer wäre es ein besonderes Duell geworden, denn der kopfballstarke Innenverteidiger kickte vor Jahren bereits schon einmal für den SV Nierfeld.

Der Sieger des kleinen Finals am kommenden Samstag wird ebenfalls einen Startplatz im FVM-Pokal erhalten. Die beiden Finalisten sind automatisch qualifiziert.

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