Ein Treffen mit guten Bekannten *SV Nierfeld II – Kaller SC*

Ein Treffen mit guten Bekannten

Jörg Piana trifft in der Bezirksliga  mit Kall auf  Nierfeld, wo er viele Jahre lang erfolgreich  gewesen ist 
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Kreis Euskirchen. Ein normales Fußballballspiel  wird es für die meisten Beteiligten nicht werden. Am Sonntag (13.15 Uhr) empfängt die Zweitvertretung des SV Nierfeld den Kaller SC. Soweit ist die Partie noch ein normales Eifelderby. Für Jörg Piana könnte allerdings die Gefahr bestehen, dass er instinktiv in die falsche Kabine geht. Piana war 14 Jahre für den SVN als Spieler und Trainer aktiv und führte die Reserve zuletzt aus der Kreisliga B in die Bezirksliga. Dann gab er im Sommer den Wechsel zum Rivalen aus Kall bekannt und kommt nun zum ersten Mal als Gegner in die Kloska-Arena. Wie sieht da die Gefühlslage des KSC-Übungsleiters aus?

„Ich freue mich sogar sehr auf die Rückkehr. Die Emotionen werden während des Spiels für mich keine Rolle spielen, da ich mich immer voll auf das Spiel meiner Mannschaft konzentriere“, sagt Piana.
Gegner Nierfeld kassierte am ersten Spieltag gegen Straß eine  1:5-Pleite und hatte in der vergangenen Woche spielfrei. Ein Vor- oder ein Nachteil? Piana ist sich nicht sicher: „Sicherlich hat der SVN nach der Auftaktniederlage nicht das größte Selbstvertrauen. Allerdings wollen es die Jungs  ihrem ehemaligen Coach sicherlich zeigen und das Lokalduell  gewinnen.“

Für Nierfelds Trainer Willi Küpper ist die Frage nach dem Leistungsvermögen seiner Truppe noch nicht geklärt. Gegner Straß sei ungemein stark  aufgetreten. „In den kommenden Wochen werde ich mehr wissen“, so Küpper.  Auf das volle Personal kann er nicht zurückgreifen. „Aber wer kann das schon in einer Saison. Ich will nicht klagen“, so der Trainer, der seine Truppe im Derby als krassen Außenseiter sieht. „Kall und wir haben ganz andere Ziele. Für uns kann nur der Klassenerhalt das Ziel sein und das wird schwer genug“, sagt  Küpper vor der wichtigen Partie.

Kalls Trainer Jörg Piana ist aber nicht der Einzige, der sich auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden freut. Auch Kalls Torwart Robin Dreßen stand bis zum Sommer beim SV Nierfeld unter Vertrag. „Ich freue mich auf die Rückkehr und auf das Wiedersehen einiger Spieler. Ich hab mich im Nierfelder Umfeld immer sehr wohl gefühlt“, sagt der Schlussmann, der sich nach eigenen Angaben beim KSC schon sehr gut eingelebt hat. Ein Erfolgsrezept für die Partie auf dem kleinen Kunstrasenplatz hat er: „Ich denke, im Spiel wird es darauf ankommen, dass wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben und uns keinen Druck machen, weil es unter dem Status Lokalderby steht.“

Mit Florian Post und Dominik Peiffer streifen zwei weitere Akteure nun das Trikot des Kaller SC über, die bis zur vergangenen Saison noch vornehmlich Schwarz-Weiß trugen. Auf Nierfelder Seite war Thomas Valtinke lange beim Kaller SC aktiv, ehe er zurück zu seinem Heimatverein wechselte. Der KSC muss auf Thomas Lambertz  und Dustin Oellers (beide Muskelfaserriss), Mirko Lepartz (verhindert) und Julian Braun verzichten

Autor: KTA-KR/Tom Steinicke

 

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