David Sasse verläßt den SV Nierfeld wieder

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Quelle: Kölnische Rundschau

David Sasse verlässt den SV Nierfeld

Los gehts: Nierfeld und Pierre Winkler (l.) empfangen Windeck, Peter Drosdziok reist mit dem ETSC nach Troisdorf. (Foto: Brackhagen)
 Von Markus Brackhagen
Das Trio aus dem Fußballkreis, das an diesem Wochenende ins Meisterschaftsrennen startet, hat eine ziemlich unterschiedliche Vorbereitung hinter sich. Was die Ergebnisse der vergangenen Wochen wirklich wert waren, wird sich aber erst am Sonntag zeigen, wenn es für alle drei Vereine um 15 Uhr losgeht.

Den besten Eindruck hinterließ bis dato der SV SW Nierfeld, der am vergangenen Wochenende nicht nur den Titel im Kreispokal verteidigte, sondern zuvor auch zwei gut besetzte Turniere in Walheim und Erftstadt gewann. „Wir dürfen uns von den Ergebnissen nicht blenden lassen“, warnt Coach Achim Züll, dessen Elf zum Auftakt den TSV Germania Windeck (mit dem neuen Trainer und Werres-Nachfolger Marcus Voike) zu Gast hat.

Sasse von Nierfeld zurück nach Füssenich

Verzichten muss der Aufsteiger, der mit einer nahezu unveränderten Stammbesetzung in die Saison aufbricht, auf den noch angeschlagenen Angreifer Martin Kerkau. Für dessen Rolle wäre eigentlich David Sasse prädestiniert gewesen, doch der SVN und der Stürmer gehen künftig getrennte Wege.

„Er hat uns aus privaten und beruflichen Gründen gebeten, zurück zu seinem Heimatverein TBSV Füssenich-Geich wechseln zu dürfen. Wir sind enttäuscht über den Zeitpunkt dieses Wunsches, doch wir haben noch andere gute und junge Fußballer, die nun zeigen können, was sie drauf haben“, berichtet Nierfelds Präsident Karl-Heinz Büser.

Sasse selbst sagte: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen und mich auf die Aufgabe gefreut. Aber es sind Dinge vorgefallen, über die ich nicht hinweg sehen konnte. Deshalb gehe ich zurück nach Füssenich.“

Für Euskirchens Übungsleiter Kurt Maus war die Warmlaufsequenz keine runde Sache. „Der körperliche Zustand der Mannschaft ist in Ordnung, aber die Tatsache, dass wir den FVM-Pokal nur durch die Hintertür erreicht haben, ist sehr ärgerlich“, so Maus.

Die Bezirksligisten aus Kall und Stotzheim sorgten jeweils in der Verlängerung – im Semifinale und im Spiel um Platz drei – für lange Gesichter bei den Kreisstädtern. Jetzt konzentrieren sie sich in der Meisterschaft auf den ersten Widersacher aus Troisdorf. „Hoffentlich waren die letzten Spiele der Warnschuss zur rechten Zeit“, erklärt Maus, dessen Schützlinge in diesem Jahr an die enorm erfolgreiche Vorsaison anknüpfen möchten.

Der Chefausbilder weiß um die Schwierigkeit des Vorhabens: „Die Qualität ist sicher vorhanden, doch wir müssen Taten sprechen lassen.“ Die Fahrt zu den Sportfreunden tritt der ETSC in personeller Bestbesetzung an.

Gleiches kann der SC Germania Erftstadt-Lechenich für den Heimauftritt gegen den SV Bergisch Gladbach 09 nicht von sich behaupten. Mit Kapitän Bastian Schmoll und Daniel da Silva sind zwei Leistungsträger gegen den Regionalliga-Absteiger verletzungsbedingt außen vor.

„Wir sind krasser Außenseiter und müssen versuchen, unsere individuelle Unterlegenheit durch Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit auszugleichen“, fordert Trainer Paul Esser, der die Vorbereitung mit gemischten Gefühlen betrachtet: „Die ersten drei Wochen waren überhaupt nicht nach meinem Geschmack, doch zuletzt hat die Mannschaft ganz hervorragend mitgezogen.“

Das eher mäßige Abschneiden im abschließenden Test gegen Bezirksligist Viktoria Frechen (1:1) will Esser nicht überbewerten. „Vor der Pause war ich durchaus zufrieden, danach haben wir sehr viel gewechselt und kurz vor Schluss noch den Ausgleich kassiert. Da hat man gesehen, dass der zweite Anzug noch nicht passt“, so Esser.

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