Rundschaubericht zum Pokalfinale

Die Kölnische Rundschau berichtet heute über das Pokalfinale:

Kalls Dominik Wergen (2.v.l.) hätte im Pokalendspiel zur Schlüsselfigur werden können. Der Stürmer hat sich aber das hintere Kreuzband gerissen. (Foto: Steinicke)

Bitburger-Kreispokal Ein Eifeler Duell im Vernicher Pokalendspiel

Kalls Dominik Wergen (2.v.l.) hätte im Pokalendspiel zur Schlüsselfigur werden können. Der Stürmer hat sich aber das hintere Kreuzband gerissen. (Foto: Steinicke)
Die Endspielteilnehmer stehen fest. Im Finale um den Bitburger-Kreispokal treffen am Sonntag um 17 Uhr der SV Nierfeld und der Kaller SC aufeinander. Von Tom Steinicke

Die Endspielteilnehmer stehen fest. Im Finale um den Bitburger-Kreispokal treffen am Sonntag um 17 Uhr der SV Nierfeld und der Kaller SC aufeinander.

Auf dem Papier ist der SVN der Favorit. Die Schützlinge von Trainer Achim Züll sollten aber gewarnt sein. Bezirksligist Kall besiegte in diesem Jahr bereits zwei Mittelrheinligisten. Sowohl Erftstadt als auch Euskirchen zogen nach der Verlängerung den Kürzeren.

Das Finale in Vernich ist auch ein kleines Eifel-Duell. Seit einigen Jahren hat der

SV Nierfeld die fußballerische Vormachtstellung in der Eifel übernommen.

Kreuzbandriss im Halbfinale

In diesem Jahr schickt sich der KSC an, diesen Vorsprung zu verringern. Die erste Gelegenheit dazu haben die Schützlinge von KSC-Trainer Fabian Ewertz beim Pokalfinale in Vernich. Die zweite in der kommenden Saison. Da wird der Aufstieg in die Landesliga angepeilt. Die Ambitionen haben nun aber einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Im Halbfinale gegen Euskirchen zog sich Offensivspieler Dominik Wergen einen Riss des hinteren Kreuzbandes zu.

Die Zuschauer können sich aber dennoch auf ein Duell „David gegen Goliath“ freuen. Das Duell David Sasse gegen Dominik Wergen fällt aber aus. Schade, denn beiden Stürmern gelangen die wohl schönsten Tore des diesjährigen Pokalwettbewerbs. Nierfelds Sasse jagte den Ball im Halbfinale per Fallrückzieher in die Stotzheimer Maschen – Marke „Tor des Monats“. Wergen erzielte mit einer Ausnahme-Einzelleistung gegen Erftstadt das zwischenzeitliche 2:1 für Kall – ebenfalls ein „Tor des Monats“.

Hätte sich Wergen nicht so schwer verletzt, wären die beiden Stürmer am Sonntag wohl aber auch so nicht oft direkt aufeinander getroffen. Beide Offensivspieler zeichnet – wenn beide fit sind – eine individuelle Klasse aus, die ein Spiel jederzeit, mit jeder Aktion allein entscheiden kann. Sowohl Sasse als auch Wergen agieren dabei nicht nur als Stürmer, sondern lassen sich auch in den offensiven Mittelfeldbereich zurückfallen und gestalten den Spielaufbau mit. Außerdem sind beide Kicker für viele (Sasse) oder für eigentlich alle (Wergen) Standardsituationen verantwortlich.

Alleine daran sieht man, wie schwer der Ausfall für den Kaller SC wiegt. Dass die Ewertz-Schützlinge dennoch wissen, wie man einen Mittelrheinligisten schlägt, bewiesen sie im Halbfinale. Eine komplette Halbzeit und die Verlängerung spielten sie bereits ohne ihren Spielgestalter. Wie der Ausfall allerdings auf Dauer zu verkraften ist, wird sich erst in der Saison zeigen.

Der Einsatz von Nierfelds Kapitän Pierre Winkler dürfte gefährdet sein. Der Mittelfeldspieler musste im Halbfinale bereits nach 20 Minuten ausgewechselt werden. „Er hat eine Prellung am Oberschenkel“, sagt Nierfelds Trainer Züll.

Durch das Erreichen des Bitburger-Kreispokal-Endspiels in Vernich haben sich Nierfeld und Kall bereits für die erste Runde im Mittelrheinpokal qualifiziert.

Quelle: Kölnische Rundschau

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