1:4 Niederlage gegen Bonn

Unglücksrabe Pierre Fromm

Unglücksrabe Pierre Fromm

Der SVN hatte sich viel vorgenommen für diese Partie und wollte die Trandwende schaffen. Doch bereits nach 27 Sekunden stand es 0:1 für die Gäste und alle taktischen Überlegungen waren über den Haufen geworfen. Ein Freistoß von der Mittellinie überrascte den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Pierre Fromm. Der Ball prallte von der Latte in den Rücken des Keepers und von dort ins Tor.

Der SVN versuchte zwar zurück ins Spiel zu kommen und war bemüht, nach vorne fehlte jedoch die Durchschlagskraft und das Spielgeschehen spielte sich weitestgehend um Mittelfeld ab. Hier und da ließ auch der BSC etwas Tordrang erahnen, verteidigte jedoch zunächst die 1:0 Führung. Der Genickbruch für den SVN kam dann mit dem Pausenpfiff. Einen langen Ball konnte die SVN Defensive nur zum Gegenspieler köpfen. Den folgenden Steilpass erlief sich Gästestürmer Bosa, umkurvte Fromm und netzte zur 2:0 Pausenführung für Bonn ein.

Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Bonn tat nicht mehr als Notwendig. Als dann endlich mal der SVN zum Torabschluß kam und auch durch Scheidtweiler zum 2:1 erfolgreich war, gab es direkt im Gegenzug das 3:1 und sorgte erneut für Ernüchterung beim SV Nierfeld. Das 4:1 kurz vor Schluß war dann der Schlußpunkt in einem schwachen Spiel.

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Quelle: KSTA.de

Der SV Nierfeld blickt nach drei Spieltagen auf eine ernüchternde Bilanz zurück: Das Schlusslicht steht noch ohne Punkt da, musste bereits zwölf Gegentore hinnehmen und traf selbst erst dreimal ins Schwarze. „Was die nackten Ergebnisse angeht, kann man sicherlich von einem Fehlstart sprechen”, sagte SV-Trainer Achim Züll nach dem 1:4 im Duell mit dem Bonner SC. Er gab jedoch zu verstehen, dass sein Team trotz der Pleite eine gute Vorstellung gezeigt hatte: „Es läuft im Moment einfach sehr unglücklich für uns.”

In der Tat zappelte der Ball schon nach wenigen Sekunden im Nierfelder Gehäuse, weil Keeper Pierre Fromm einen harmlosen Distanzschuss von Andreas Dick passieren ließ. „Da war natürlich bereits die ganze Taktik über den Haufen geworfen”, ärgerte sich Züll. Seine Elf zeigte anschließend zwar vor über 300 Zuschauern Moral, doch Bonn erhöhte durch Vincenzo Bosa zum 2:0 (44.). Auch von diesem Schock ließen sich die Nierfelder nicht unterkriegen und versuchten nach dem Wechsel noch mal alles. „Es hat sich aber gezeigt, dass wir vorne keinen Vollstrecker haben”, sagte Züll hinterher. Er hatte seinen Spielmacher Oliver Manteuffel in die Spitze beordert.

Hoffnung keimte erst auf, als Sebastian Scheidtweiler auf 1:2 verkürzte (85.). Die Freude währte aber nur kurz, denn schon im Gegenzug beseitigte Fabio Dias mit seinem Treffer zum 3:1 die letzten Zweifel am Sieg des BSC. Anschließend traf er noch zum 4:1-Endstand (89.). „Heute haben wir wieder zu spüren bekommen, dass in dieser Klasse die kleinsten Fehler bestraft werden”, sagte Züll.

SVN: Fromm, Peiffer, Knauff, Georgi, Schleicher (80. Berzborn), B. Jansen (73. Weiler), Manteuffel, Scheidtweiler, Winkler, Rawicki (56. Shirai), M. Jansen. Tore: 0:1 Dick (1.), 0:2 Bosa (45.), 1:2 Scheidtweiler (85.), 1:3, 1:4 Dias (86., 87.).

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Quelle: Kölnische Rundschau

Nach 27 Sekunden war Fromm bezwungen

Bonner SC legt in Nierfeld Blitzstart hin und siegt

Von MARKUS BRACKHAGEN

FUSSBALL Mittelrheinliga: SV SW Nierfeld – Bonner SC 1:4 (0:2). Wenn es den Gastgebern in naher Zukunft nicht gelingt, die vielen eklatanten individuellen Fehler zu minimieren, dürfte es ziemlich schwer werden, das angestrebte Saisonziel zu erreichen. Vor der tollen Kulisse von 350 Zuschauern zeigte der SVN in der Kloska-Arena zwar eine kämpferisch ansprechende Leistung, ging aber erneut als verdienter Verlierer vom Platz.

Trainer Achim Züll setzte gegen den Mitaufsteiger auf Routine und brachte von Beginn an ausnahmslos Akteure aus der Aufstiegsmannschaft, darunter Oliver Manteuffel, der im Sturm für Unruhe sorgen sollte. Allerdings waren alle taktischen Überlegungen schon nach 27 Sekunden über den Haufen geworfen.

Keeper Pierre Fromm ließ sich von einem auf Höhe der Mittellinie direkt aufs Tor geschossenen Freistoß überraschen, unterschätzte die Flugkurve des Balles und hatte dann auch noch Pech, dass der Ball von der Querlatte an seinen Körper und von dort über die Linie ging. Der Kunstschütze, Kapitän Andreas Dick, wurde von seinen Kollegen zurecht gefeiert, während der Schlussmann nicht zum ersten Mal in dieser Saison keine gute Figur abgab. Danach verlief die Partie ausgeglichen und ohne nennenswerte Höhepunkte, bis sich der ansonsten stark spielende Sebastian Scheidtweiler den nächsten Patzer erlaubte und Bosa das Geschenk dankend annahm (45.).

Der Angreifer der Gäste war es auch, der unmittelbar nach der Pause alles klar machen konnte, diesmal jedoch knapp rechts verzog. Nach etwa einer Stunde begann die beste Phase der Gastgeber, deren Angriffe unter dem Strich aber zu harmlos blieben. Das Gefühl, dass die Begegnung noch einmal kippen könnte, stellte sich nicht ein. Selbst als Scheidtweiler vier Minuten vor dem Ende mit einer Energieleistung der Anschluss glückte, währte die Hoffnung nur kurz. Im direkten Gegenzug machte Dias, der auch für den 1:4-Endstand sorgte, mit einem tollen Sololauf alles klar.

„Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, hier weht einfach ein anderer Wind als in der Landesliga“, resümierte Züll.

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